Heileurythmie in der Heilpädagogik und Sozialtherapie

In der kindlichen Entwicklung insbesondere des ersten und zweiten Jahrsiebts sind seelische und körperliche Prozesse noch sehr eng miteinander verflochten.

Unregelmässigkeiten, Beeinträchtigungen und Störungen im Verlauf der kindlichen Entwicklung zeigen sich innerhalb der drei Gebiete von Gehen, Sprechen und Denken und können dem Kind den Weg zu einer gesunden Nachahmungs- und Lernaktivität verstellen.

Im Bereich der Heilpädagogik zeigen sich in allen Fällen mehr oder weniger deutliche Auffälligkeiten in der senso- und psycho-motorischen Entwicklung in den Gebieten von Grob-, Fein- und Sprechmotorik.

Die anthroposophische Heilpädagogik ist seit ihrer Entstehungszeit eng mit dem Impuls der Anthroposophischen Medizin verbunden. Die Zusammenarbeit mit einem Schul- oder Heimarzt gehört auch heute noch zum Konzept der Heilpädagogischen Einrichtungen.

Weiterführende Informationen zur anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie finden Sie auf den Seiten der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie. Im Einrichtungsverzeichnis finden Sie alle Einrichtungen in der Schweiz.

Kontaktperson im HEBV-CH: Imke Glasl

 

 

 

Wichtige Indikationen

  • Wachstums- und Organbildungsstörungen 
  • Genetische Syndrome
  • Fehlsichtigkeit, Sehstörungen und andere Augenleiden
  • mangelhafte Zahnbildung, verzögerter Zahnwechsel, Zahn- und Kieferfehlstellungen
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie
  • Störungen der psycho-motorischen Entwicklung
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • ADHS, POS, Hyperaktivität
  • Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
  • Epilepsie, Cerebralparese und andere neurologische Erkrankungen
  • Konstitutionstherapie